Fragen zum Kurs? 079 437 39 27
Menu
Fragen zum Kurs? 079 437 39 27

Ganzheitliche Geburtsvorbereitung

Wochenend Intensiv-Training
Sanft und natürlich gebären

sg-logo-sg

Ganzheitliche Geburtsvorbereitung

Wochenend Intensiv-Training
Sanft und natürlich gebären

sanftegeburt kontakt

Empfehlenswert:

Tiefenentspannung, Meditation, Selbsthypnose

Die besten Entspannungsreisen für Schwangerschaft und Geburt als MP3 Download-Paket

Ganzheitliche Geburtsvorbereitung

Wochenend Intensiv-Training
Sanft und natürlich gebären

Erfahrungsberichte: Spitalgeburt

Dankbar für wunderschöne Geburtserfahrung

Liebe Heidi, lieber Urs

Schon ein Jahr ist es jetzt her, da waren Miguel und ich bei Euch im Vorbereitungskurs. 8 Monate seit der Geburt von unserem Söhnchen Noé Serafim. Ich hoffe es geht Euch gut und ich denke für ein Feedback dieser Art ist es ja nie zu spät.

Sehr sehr gerne erinnere ich mich an die Zeit mit meinem Bébé im Bauch und den vielen intensiven Stunden, wo wir uns nach dem Kursbesuch vorbereitet hatten. Viele entspannende Vollbäder mit wohltuendem Badesalz, liebevollen Berührungen für mein Bébé und langen mentalen Besuchen in meinem Lebensgarten.

"Mittagsschläfchen" mit Kopfhörern mit der Hypnose-CD und meinem Töchterli in den Armen, das nicht genug bekommen konnte von meiner Nähe und meinem Bauch. Gemeinsame Übungen mit Miguel und im Hintergrund die Tiefenentspannungs CD oder immer die selbe Lieblingsmusik, die mich schliesslich auch während meiner Geburt begleitete... eine wunderschöne Schwangerschaft bis zur letzten Minute.

Ich fühlte mich schliesslich so wohl und sicher, dass ich mich wenige Wochen nach dem Kursbesuch entschlossen habe, im Geburtshaus zu gebären und nicht im Spital.

11 Tage nach dem errechneten Geburtstermin verlor ich am Morgen erstmals etwas Fruchtwasser. Dies beim Tanzen mit meiner Tochter Nives auf den Armen, zu einem meiner Lieblingslieder "Trybguet" von Patent Ochsner, das gerade im Radio lief. Sonst passierte aber noch nichts und ich wartete ab, der Tag verlief ganz normal weiter.

Nach dem Mittagessen wollte ich mit Nives unser Mittagsschläfchen machen und ich merkte eine starke innere Unruhe und wieder verlor ich Fruchtwasser, diesmal einiges mehr. Ich meldete mich im Geburtshaus und wir einigten uns, dass ich erstmal weiter abwarten solle, bis vielleicht dann Wehen einsetzen würden.

Sehr langsam und ausgesprochen sanft, ja fast zärtlich meldete sich dann nach und nach mein Bauch mit einem leichten Ziehen. Zu meinem Erstaunen war ich aber total ruhig... keine Spur von Angst oder Unsicherheit.

Ich nahm eine warme Dusche, machte mich langsam aber sicher bereit für den Weg ins Geburtshaus und ass dann aber noch gemütlich mit Miguel eine feine Pizza. Die Wehen wurden stärker aber waren sehr erträglich, noch nicht einmal unangenehm. Im Auto hörte ich dann die Tiefenentspannungs CD... Im Geburtshaus angekommen fühlte ich mich immer noch pudelwohl, obwohl ich fühlte, dass die Wehenstärke zunahm.

Den Muttermund wollte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht kontrolliert haben, weil ich befürchtete, dass mir dies einen Dämpfer geben könnte. Wir richteten uns gemütlich ein, legten meine Musik ein und mit einem Kopfhörer lauschte ich der Tiefenentspannungs CD. Ich wechselte einige male meine Position: mal stehend, mal liegend, mal an eine Kommode angelehnt. Liegend ertrug ich bis dahin die Wehen am besten.

Nach ca. 4 Stunden hatte ich den Kopfhörer aber beiseite gelegt, die Wehen waren jetzt zu stark, ich konnte mich nicht mehr darauf konzentrieren und legte den Fokus ausschliesslich auf die Atmung. Dies ging eine weitere Stunde gut und wir entschieden uns für eine Kontrolle des Muttermundes: 8 cm offen! Fast geschafft! Ich war total happy und konnte es kaum glauben. Ich hatte es geschafft ohne nur ein einziges mal das Gefühl zu haben 'Ich kann nicht mehr!' oder dergleichen.

Ich änderte nun meine Position und setzte mich auf den Mayahocker. Die Wehen waren jetzt wirklich sehr stark und die geübte Atmung konnte ich nicht weiter beibehalten. Ich konnte den Wehen nur noch mit einem sehr lauten "Aaaahh" begegnen und indem ich währenddessen mein ganzes Körpergewicht "ins Seil hängte". Nach einer weiteren Stunde riet mir die Hebamme noch mal die Position zu verändern, da Noé nicht mehr weiter abwärts rutschen wollte.

Ich entschied mich für die Geburtswanne. Als ich vom Mayahocker aufstand, kam eine heftige Wehe und ich fühlte wie mein Kind innerhalb weniger Augenblicke einen riesigen Weg im Geburtskanal voranrutschte. Das war unglaublich heftig, eine unglaubliche Kraft.

Gerade als ich mit einem Bein in die Wanne klettern wollte, kam eine nächste Wehe.... ich konnte nichts mehr denken oder tun oder lassen, nur noch eines: Druck nach unten geben! Und zack... die Hebammen waren total überrumpelt - da war er unser kleiner Noé Serafim! Einfach herausgeflutscht, ja fast herausgeschossen kam er! Die Hebammen hatten keine Zeit mehr für eine dammschützende Kopfbremse. Miguel war es, der seinen Sohn festhielt und empfing und ihn dann in meine Arme legte. Die Geburt dauerte ca. 6 1/2 Stunden. Meine 1. Geburt dauerte genau doppelt so lange.

Eine schöne Geburt, in schöner Atmosphäre, bei Kerzenlicht und schöner Musik! Leider erlitt ich erhebliche Geburtsverletzungen davon. Bis und mit dem Enddarm waren vier Hautschichten gerissen und der Schliessmuskel. Fatal war aber, dass die Hebammen dies übersehen haben und nur einen kleinen Dammriss am Scheidenausgang diagnostizierten.

Erst bei der Dammkontrolle nach der Geburt haben sie festgestellt, dass keine von den beiden anwesenden Hebammen eine Berechtigung zum Nähen einer Dammverletzung hat. Die Hebamme, die in dieser Nacht Piketdienst hatte, hatte das Telefon nicht abgenommen. Es wurde also entschieden, dass am nächsten Morgen erst genäht wird, wenn die Hebamme mit entsprechendem Dienst ab 9 Uhr eintrifft. Sie haben sich gegen eine Verlegung ins Krankenhaus entschieden, um Mutter und Kind nicht aus der schönen Atmosphäre zu nehmen und mitten im Bonding zu stören.

Also wurde die Wunde am nächsten Morgen auf dem Wochenbettzimmer genäht. Ich hatte sehr starke Schmerzen und konnte es nur mit Hilfe von Schmerzmitteln aushalten. Die Hebammen meinten jedoch, dass Schmerzen nach einer spontanen Geburt normal seien und ich geduldig sein solle. Nach zwei Tagen ging's dann nach Hause. Immer noch quälten mich starke Schmerzen. Sitzen kam gar nicht erst in Frage. Immer wieder fragte ich die Hebammen der Wochenbettbetreuung, ob mit der Naht alles gut sei. Sie versicherten mir immer wieder, es sei alles in Ordnung.

Nach einer Woche andauernden Schmerzen entschied ich mich aus Eigeninitiative und entgegen der Ratschläge der Hebammen, zu meiner Gynäkologin zu gehen. Sie stellte nach wenigen Blicken eine infektiöse Wunde fest. Es wurde sozusagen eine offene Wunde mit zwei Hautlappen der obersten Hautschicht übernäht, darunter staute sich Wundwasser und Blut. Die Wunde am Enddarm und am Schliessmuskel wurde komplett übersehen. Ich musste noch am gleichen Abend mit meinem 6 Tage alten Kind ins Spital einrücken und operiert werden. Die Naht wurde wieder geöffnet, die Wundränder mussten entfernt werden, da sie infektiös waren und angetrocknet, das Gewebe also nicht mehr hätte heilen können. Vor der Operation bereitete mich der Chirurg auf einen möglichen vorübergehenden künstlichen Darmausgang vor, falls die Infektion bereits zu weit fortgeschritten sein sollte. Glücklicherweise konnte mir das erspart werden. Wegen den Medikamenten und der Narkose konnte ich mein Neugeborenes fast 2 Tage lang nicht mehr stillen.... das war alles ein schlimmer Albtraum, der Dank grossartigen Ärzten gut geendet hat.

Da ich bei meiner 1. Geburt dammintakt geboren hatte, entschied ich mich bei meiner 2. Schwangerschaft für dieselbe Dammvorbereitung, da sich diese ja eigentlich bewährt hatte. Ganz traditionell mit Dammassageöl und Hilfsmittel, wie es die Frauen in Afrika machen. Noé war jedoch ein ganzes Kilo schwerer als meine Tochter Nives und er hatte ein deutlich grösseres Köpfchen. Hinzukam, dass sich die Geburtsposition und die Geschwindigkeit der Geburt wohl negativ auf meinen Damm auswirkten.

Zu einer weiteren spontanen Geburt wird es in meinem Leben nicht mehr kommen. Ein weiteres Kindlein müsste mit einem Kaiserschnitt auf die Welt geholt werden... das finde ich sehr traurig!

Ich bin sehr dankbar für diese wunderschönen Geburtserfahrungen und dass ich meine Kinder aus eigener Kraft gebären durfte. Es ist schön eine Frau zu sein und die ganze Kraft und Gewalt der Natur durch den eigenen Körper zu erfahren. Danke!

Danke auch Dir, lieber Urs, für Deine so positive Art, die Inspirationen und Motivation!

Herzlichst

Sarah mit Miguel, Nives & Noé

Erfahrungen von KursteilnehmerInnen

Stimmen zum Kurs

geburtsvorbereitungskurs, sorgfältige geburtsvorbereitung

„Sorgfältige Vorbereitung“

Die Geburt von Michelle war sanft, rasch und problemlos. Vielen Dank!

geburtsvorbereitung, vertrauen schaffen

„Kurs gab mir Vertrauen“

Wir dürfen auf eine wirklich schöne Geburt zurück blicken.

Geburtsvorbereitung, erfüllte geburt erleben

„Glückliche Geburt“

Die Geburtsvorbereitung schenkte mir enormes Selbstvertrauen, so dass ich meine Geburt mit einem Glücksgefühl erlebte.

Weitere Aussagen »

 

Erfahrungen von KursteilnehmerInnen

Stimmen zum Kurs

geburtsvorbereitungskurs besuchen

„Grossartig“

Auf ganz wundervolle Art und Weise hat Jonathan sein eigenständiges Leben starten dürfen – dank Eurer grossartigen Vorbereitung und Hilfe.

gebären mit einer ruhe

„Ein Gewinn“

Dieser Kurs war ein Gewinn für mich, meinen Mann und unser Kind. Er brachte eine unglaubliche Ruhe und Sicherheit in den Geburtsverlauf.

geburtsvorbereitungskurs ist wichtig

„Wunderbare Geburt“

Der Kurs bei Heidi und Urs hat uns Vertrauen in uns selbst und die Natur gegeben. So hatten wir eine ruhige gute Geburt. Ein wunderbares Erlebnis.

Weitere Aussagen »

 

Kursteilnehmer-Bereich

Empfehlenswert:

Tiefenentspannung, Meditation, Selbsthypnose

Die besten Entspannungsreisen für Schwangerschaft und Geburt als MP3 Download-Paket

kontaktieren

© 2006 by SanfteGeburt®

Urs Camenzind und Heidi Heintz

Impressum | Datenschutz | Disclaimer | Webdesign