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Erfahrungsberichte: Spitalgeburt

Geburtsgeschichte von Andrea

andrea_gaetziEs ist Donnerstag 17.30 Uhr. Wir schreiben den 19. März des Jahres 2009. Wieder Mal betrachte ich meinen nun schon sehr dicken Babybauch von allen Seiten im Spiegel und streichle ihn sanft. „Bald wirst du bei uns sein mein lieber Lukas. Dein Papi und ich freuen uns schon riesig und können es kaum noch erwarten dich in unseren Armen zu halten“, flüstere ich dem noch in meinem Bauch schwimmenden Baby zu...

Es ist 19.00 Uhr, die Haustüre geht auf, und Martin, mein Ehemann und Vater von Lukas, wird innig von unserer Hündin Kutya begrüsst.
Beim Nachtessen sprechen wir wieder einmal über das Windel-Toto. Obwohl ich Martins Argumente verstehe, möchte ich ungern auf dieses witzige Spiel verzichten. Wir überlegen hin und her, wie wir es nun machen sollen, wir haben nämlich nicht mehr viel Zeit, der voraussichtliche Geburtstermin rückt immer näher. Noch 11 Tage. Wir werden uns nicht einig und vertagen diese Entscheidung einen Tag.
Heute war ein aktiver Tag, ich wusch die Wäsche, saugte das Haus, wischte Staub und räumte auf. Als krönenden Höhepunkt des Tages wünschte ich mir wieder ein Mal ein paar Fotos des nun schon 103cm dicken Bauches. Martin liess sich das nicht zweimal sagen und holte stolz seine neue Canon EOS 450d. Ich, für meinen Teil, stürzte mich in verschiedene Kleider und posierte stolz. Den Abschluss fand unser Shooting mit dem nun doch vergebens gekauften Umstandsbikini, welches übrigens mittlerweile schon etwas zu klein war. Ich muss sagen, es kam in der grasgrünen Badewanne richtig gut zur Geltung. Schmunzeln.

Müde aber durchaus zufrieden legten wir uns ins Bett und löschten das Licht. Kaum war es dunkel, es war kurz nach 23.00 Uhr, spürte ich, wie meine Pyjamahose nass wurde. Als ich mich aufsetzte wurde es immer mehr und mehr. Das muss wohl das Fruchtwasser sein. Ich sagte Martin, dass es jetzt losgehen würde. Erstaunt setzte er sich auf und lächelte freudig. Da immer wieder ein weitere Menge Fruchtwasser, nun kann ich mir gut vorstellen, weshalb mein Bauch so dick war, hinunter lief, setzte ich mich aufs WC und wartete zu.
Martin rief unterdessen in der Klinik an und erklärte unsere Situation. Da ich noch keine Wellen verspürte, riet uns die Hebamme zu Hause zu bleiben und morgen um 8.00 Uhr zu einer Kontrolle zu kommen.

Kurze Zeit später, es war so nach 24.00 Uhr, und mit X Badetücher unter meinem Po, das Fruchtwasser kam immer noch ab und zu, verspürte ich einen Druck und ein Ziehen im Unterbauch, welches schon ziemlich in regelmässigen Abständen kam und ging. Das mussten wohl die Wellen sein. Wie gelernt schaute Martin auf die Uhr und schrieb sich die Abstände der Wellen auf. Im Hintergrund lief die Entspannungsmusik, welche mich aber in diesem Moment gar nicht passte. So stellten wir sie aus. Die Abstände wurden immer kürzer, meine Wellen kamen so in 2-3 Minuten Abständen, Martin wählte wieder die Nummer der Klinik und meldete uns an.

Völlig durcheinander und aufgeregt vor Freude, packte Martin das Wichtigste in eine Tasche, wir hatten sie bis zu dem Zeitpunkt noch immer nicht gepackt, und wir machten uns auf in Richtung Cham. Im Auto, ich wusste kaum wie sitzen, kam dann noch einmal eine Ladung Fruchtwasser, so dass alles Nass wurde, den Fleck auf dem Beifahrersitz wurde eine bleibende Erinnerung. Mit heftigen Wellen im Auto sitzend war ich froh, dass es Mittlerweilen 1.00 Uhr früh in der Nacht war und wir ganz ohne Verkehr und Stau die Andreas Klinik erreichten. Mit klitschnasser Hose, wir parkierten direkt vor dem Notfalleingang auf einem Ärzteparkplatz, watschelte ich buchstäblich in die Gebärabteilung, wo wir schon erwartet wurden.

Frau Hensler, die Hebamme, brachte uns in ein Gebärzimmer, wo ich mich auf ein so genanntes Gebärbett legen konnte. Frau Hensler erklärte uns, dass sie noch schnell um eine Verlegung einer Frau nach Luzern kümmern muss, dann aber gleich bei uns sei.
Ich lag da auf dem Bett im Meer von Wellen und wartete gemeinsam mit Martin bis sie wieder kam. Es kam mir unendlich lange vor. Hat sie uns vergessen? Mit den gelernten Entspannungstechniken waren die Wellen ein Kommen und Gehen. Und ich freute mich riesig auf unseren kleinen Lukas.
Auf einmal war es vorbei mit der Entspannung und mein Körper fing an zu pressen. Es ging nicht mehr anders und ich musste mit jeder Welle mitpressen. Frau Hensler, die unterdessen wieder bei uns war, fragte mich erstaunt, weshalb ich presse, ob ich das Bedürfnis hätte. Ich erklärte ihr, dass es nicht anders gehe, mein Körper mache dies einfach. Bei der nächsten Welle untersuchte sie mich und erklärte uns, dass der Muttermund bereits um 8 cm geöffnet sei. Dies ist schon beachtlich viel, es kann nicht mehr lange dauern meinte sie.

Da das Pressen nicht zur SanfteGeburt®-Methode gehört, und wir es deshalb auch nicht gelernt haben, erklärte mir die Hebamme wie ich es tun sollte, damit es auch Wirkung zeigt. Mein liebster Ehemann stand die ganze Zeit an meiner Seite und stellte mir seinen Arm zur Verfügung, welchen ich bei jeder Welle packte und mich mit bisher noch nie dagewesener Kraft daran fest hielt. Dass es nur zwei Abdrücke meiner Finger gab erstaunt mich noch heute. Ich lag, beziehungsweise sass da so auf dem Gebärbett, drückte und atmete das Baby nach unten. Zwischen durch stand ich auf und probierte es im Stehen. Unser Lukas kam so seinen Eltern immer näher und näher. Da mich das stehen zu sehr anstrengte und ich ein paar Mal dachte mich übergeben zu müssen, legte ich mich zurück ins Bett.

Endlich sagte die Hebamme zu uns, dass Lukas das strengste geschafft habe. Er habe jetzt mit dem Köpfchen den Knochen passiert. Nun durfte ich mit den Fingern das erste Mal das kleine weiche Köpfchen in meiner Vagina spüren. Faszinierend! Von nun an verging die Zeit kaum. Ich hatte das Gefühl, es vergingen Stunden, in denen Lukas feststeckte und einfach nicht heraus kam. Tatsächlich waren es 45 Minuten. Da Lukas grosser Kopf nicht durch meinen Damm passte, kam meine Frauenärztin und vergrösserte mit einem Dammschnitt den engen Ausgang für unser Baby, und tatsächlich nach etwa zwei Wellen kam Lukas um 4.55 Uhr raus geflutscht. Es war einfach unglaublich ihn das erste Mal zu hören, zu sehen und vor allem zu spüren. Zwei schöne Stunden lag Lukas, ganz neu auf dieser Erdenwelt, auf meinem Bauch. Wir konnten ihn so bewundern, streicheln, spüren… während die Nachgeburt kam und wir die die Nabelschnur auspulsieren liessen.

Immer noch mit unserem Lukas auf dem Bauch begann Frau Dr. Stadlin meinen Damm zu zunähen. Dies schien mir eine elendlange Prozedur mit unendlich langen Fäden. Dann schnitt der Papi die Nabelschnur durch und löste Lukas so von seinem alten Zuhause, welches ihm doch 38 Wochen und 4 Tage behütet, beschützt und Geborgenheit gegeben hat. In den schützenden Armen Martins genoss unser süsser „chline Chnopf“, wie wir ihn im Bauch immer nannten, sein erstes Bad, wurde gemessen und hinterliess seine ersten winzigen Fussabdrücke. Gut eingewickelt kuschelte er sich zu mir ins Bett und schlief ein. Sehr erschöpft, aber überglücklich schaute ich ihn an und liebte ihn. Nun sind wir eine kleine glückliche Familie, die auf Liebe, Vertrauen und Zuversicht ihre Zukunft baut.

Ich möchte an dieser Stelle meinem liebsten Ehemann Danken, dass er mich die 9 Monate der Schwangerschaft und die Stunden der Geburt so lieb und tatkräftig unterstützt hat. Ohne ihn wäre es ein nicht halb so schönes Erlebnis geworden. Danke tuusig!

Andrea Gätzi

Erfahrungen von KursteilnehmerInnen

Stimmen zum Kurs

Wunderbare Geburt durch gute Geburtsvorbereitung

„Wunderbare Geburt“

Unser Baby hat sich doch noch gedreht und wir hatten eine wunderbare Geburt!

Wunsch-Geburt durch besonderen Geburtsvorbereitungskurs

„Wunsch-Geburt“

Die Geburt verlief wie ich es mir gewünscht habe, völlig einfach und ohne Pressen.

Geburt bewusst und angenehm erleben

„Bewusstes Erleben“

Die Geburtsvorbereitung mit der Anleitung von Urs, war für mich zentral. Einerseits steigerte ich so mein Selbstvertrauen und andererseits erlebte ich die ungeborene Nina während der Tiefenentspannung ganz bewusst.

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Erfahrungen von KursteilnehmerInnen

Stimmen zum Kurs

geburtsvorbereitungskurs, sorgfältige geburtsvorbereitung

„Sorgfältige Vorbereitung“

Die Geburt von Michelle war sanft, rasch und problemlos. Vielen Dank!

geburtsvorbereitung, vertrauen schaffen

„Kurs gab mir Vertrauen“

Wir dürfen auf eine wirklich schöne Geburt zurück blicken.

Geburtsvorbereitung, erfüllte geburt erleben

„Glückliche Geburt“

Die Geburtsvorbereitung schenkte mir enormes Selbstvertrauen, so dass ich meine Geburt mit einem Glücksgefühl erlebte.

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